Ältere Frau an der Gymnastik

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Was bedeutet EMS?

EMS ist die Abkürzung für Elelektro Muskel Stimulation. Bei dieser Trainingsart werden Deine Muskeln durch elektrische Impulse stimuliert und so gekräftigt.

Training mit Strom vs. konventionelles Muskeltraining

Was Viele nicht wissen: Elektrische Impulse sind allgegenwärtig in unserem Körper.

Unser Gehirn sendet uns nonstop elektrische Reize über die Nervenbahnen. So erhalten wir das Signal, um uns beispielsweise zu bewegen, die Tasse Kaffee zu greifen, um Außenreize wie Wärme und Berührung wahrzunehmen oder eben um einen Muskel anzuspannen.

 

Beim herkömmlichen Training werden die elektrischen Reize vom Gehirn über die Nervenbahnen an den jeweiligen Muskel gesendet. So spannt dieser sich an, wenn Du beispielsweise Liegestütze machst oder Gewichte hebst. Allerdings kannst Du mit konventionellem Muskeltraining nur bestimmte Muskelbereiche nacheinander trainieren.

Beim EMS Training hingegen gelangen die elektrischen Reize vom EMS Trainingsgerät über die Elektroden im Anzug an Deine Muskeln Der große Vorteil hierbei ist, dass durch den äußeren Einfluss der elektrischen Impulse fast 100% Muskelaktivierung möglich ist. Bei konventionellem Training werden maximal 60 % der einzelnen Muskeln aktiviert.

Beim herkömmlichen Muskelaufbau-Training gibt es mal einen Leg-Day, mal einen Tag wo nur der Rücken oder nur der Bauch trainiert wird. Elektromuskelstimulation trainiert hingegen viele Muskeln gleichzeitig und das sogar in nur 20 Minuten! Um den Schwierigkeitsgrad beim EMS Training zu steigern musst Du nicht schwere Gewichte heben und länger trainieren, sondern einfach Deine Stromintensität nach und nach erhöhen. Das schont Deine Gelenke, denn bei Training mit Gewichten kommen bei einer konventionellen Trainingseinheit schon mal mehrere Tonnen Belastung auf Deine Gelenke.

 

Wer darf nicht mit EMS trainieren?

Elektrostimulationstraining ist nicht geeignet für Menschen mit:

  • starker Blutungsgefahr

  • hohem Thromboserisiko

  • Anfallsleiden (Epilepsie)

  • elektronischen Implantaten wie Herzschrittmachern oder Pumpen

  • Herzrhythmusstörungen

  • frischen Bandscheibenvorfällen im Elektrodenbereich

  • nicht ausgeheilten Knochenbrüchen und Knochenerkrankungen im Anwendungsbereich

  • Koronarstents

  • kosmetischen Implantaten (z.B. Brustimplantate) im Elektrodenbereich

  • offene Wunden und Hauterkrankungen

  • allgemeine Erkrankungen wie Fieber, die sich durch körperliche Belastung verschlimmern könnten

  • entzündlichen oder bösartigen Erkrankungen im Elektrodenbereich

  • nicht ausgeheilten Operationen im Elektrodenbereich

  • und Schwangere

Solltest du nicht sicher sein, frage deinen Arzt ob du mit EMS Trainieren darfst!

Bei weiteren Fragen vereinbare einfach einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch